Waren und Sonderangebote

Um den Warenbestand vor der bevorstehenden letzten Inventur zu dezimieren, können die Artikel als Restposten und Sonderposten zu günstigeren Konditionen verkauft werden.

Meist bleiben sogar diese Angebote vor dem Interesse der Käufer verschont, denn die klassische Konditionierung durch die Medien veranlasst sie dazu, selbst Sonderangebote von Einzelhändlern, noch als teuer einzustufen.

Relativ häufig werden Sonderangebote oder Restposten von potenziellen Käufern auch als zweite Wahl oder Ramsch betrachtet. Generell muss die Ware jedoch nicht minderwertiger sein als andere, da die Artikel meist aus regulären Geschäftsauflösungen stammen und sich teilweise auch Markenprodukte in der Konkursmasse wiederfindet.

Sonder- und Restposten werden häufig von Großhändlern aufgekauft, die die Ware dann an ihre Einzelhändler zu günstigen Preisen und in kleinerer Menge weiterverkaufen und dennoch hohe Gewinne durch die günstigen Preise erzielen. Im Internet findet man ganze Portale mit Adressen von Händlern solcher Posten, die jedoch häufig nur von Kunden mit Gewerbeschein genutzt werden können, um den Verkauf an den Endverbraucher auszuschließen.

Die so angebotenen Posten sollen dem Unternehmen durch den Verkauf helfen an Masse zu gewinnen und anfallende Kosten wie Lagerhaltung und der gleichen einzusparen, um so eventuell wieder auf die Beine zu kommen. Häufig ist dies jedoch nur noch ein kurzes Aufbäumen vor dem endgültigen Aus des Unternehmens.

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